Viele nutzen CBD für Schlaf, Schmerzen oder Stress. Oft heißt es, CBD sei komplett nebenwirkungsfrei. Das ist nicht ganz richtig. Für die meisten Menschen ist CBD gut verträglich, aber Nebenwirkungen kommen vor — und manche Wechselwirkungen mit Medikamenten sind wichtig zu beachten.
Die häufigsten Beschwerden sind trockenes Mundgefühl, Müdigkeit, Schwindel und leichte Magen‑DarmProbleme wie Durchfall oder Appetitveränderungen. Diese Effekte treten meist bei höheren Dosen oder bei Umstellung auf ein neues Produkt auf.
Tipps, um Nebenwirkungen zu reduzieren:
- Starte niedrig und steigere langsam. Eine kleine Anfangsdosis hilft, die Reaktion deines Körpers zu testen.
- Nimm CBD mit einer Mahlzeit, das reduziert Magenprobleme und verbessert die Aufnahme.
- Teil die Tagesdosis auf mehrere Einnahmen, statt alles auf einmal zu nehmen. Das verringert Müdigkeit und Schwindel.
- Trink genug Wasser gegen trockenen Mund.
Bei Vaping ist die Wirkung schneller, deswegen merkt man Nebenwirkungen eher sofort. Öle oder Kapseln wirken langsamer, Nebenwirkungen können milder erscheinen.
CBD kann Enzyme in der Leber beeinflussen, vor allem CYP3A4 und CYP2C19. Das bedeutet: CBD kann die Wirkung anderer Medikamente verstärken oder abschwächen. Beispiele sind Blutverdünner (z. B. Warfarin), manche Antiepileptika (z. B. Clobazam) und Statine. Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, sprich zuerst mit deinem Arzt oder Apotheker.
Es gibt klinische Daten von zugelassenen CBD‑Präparaten (z. B. Epidiolex), die zeigen, dass bei hohen Dosen Leberwerte steigen können. Wenn du bereits Leberprobleme hast oder hohe CBD‑Dosen planst, lass die Leberwerte kontrollieren.
Wann du ärztliche Hilfe brauchst:
- Schwere allergische Reaktionen (Atemnot, starker Hautausschlag).
- Starker oder anhaltender Durchfall, Erbrechen, Ohnmachtsgefühle.
- Unerwartete Blutungsneigung bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern.
- Bei Medikamenten mit engem therapeutischem Fenster (z. B. bestimmte Antiepileptika) vor und während der Einnahme Rücksprache halten.
Für Schwangere und Stillende gilt: Verzichte auf CBD. Es gibt zu wenige Daten zur Sicherheit für das Kind.
Praktisch: Notiere, welches Produkt (Marke, CBD‑Gehalt, Vollspektrum vs. Isolat) du benutzt und wie viel du nimmst. Das hilft Arztgesprächen und zeigt Muster, falls Nebenwirkungen auftreten.
Fazit in einem Satz: CBD kann helfen, ist meist sicher, aber Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind real — vorsichtig dosieren, auf Körperreaktionen achten und bei regelmäßigem Medikamentengebrauch den Profi fragen.
In meinem neuesten Blogbeitrag befassen wir uns mit dem Thema: Kann man zu viel CBD/CBG nehmen? Als passionierte Nutzerin und Befürworterin von CBD und CBG frage ich mich oft, ob es so etwas wie eine Überdosierung gibt. Hier werde ich über mögliche Nebenwirkungen sprechen und wie man die richtige Dosierung findet. Bleiben Sie dran, um mehr darüber zu erfahren!