Cannabis Wirkung – was passiert im Körper und Kopf?

Wusstest du, dass nicht alle Cannabinoide gleich wirken? THC macht meist psychoaktiv, CBD nicht. Doch daneben gibt es THCP, CBG, CBGV, HHC und viele andere Stoffe – jeder mit eigener Wirkung. Hier bekommst du klare, praktische Infos: wie schnell Effekte einsetzen, wie lange sie dauern, welche Risiken es gibt und wie du sicherer damit umgehst.

Schnelle Faktoren, die die Wirkung bestimmen

Einnahmeform: Am schnellsten spürst du Effekte beim Inhalieren (Rauchen, Vapen) – oft nach Sekunden bis Minuten. Esswaren brauchen 30–120 Minuten, können aber 6–12 Stunden wirken. Sublinguales Öl liegt dazwischen: 15–45 Minuten.

Dosierung und Konzentration: Mehr Cannabinoide = stärkere Wirkung. THCP wird zum Beispiel als potenter als THC beschrieben, HHC wirkt anders als THC, CBD verändert die Wahrnehmung weniger, kann aber Symptome wie Angst lindern.

Individuelle Faktoren: Körpergewicht, Stoffwechsel, Toleranz und vorherige Erfahrung beeinflussen das Ergebnis. Anfänger sollten immer klein starten und langsam steigern.

Welche Effekte sind typisch?

Psychoaktive Effekte: Bei THC-ähnlichen Stoffen merkst du Stimmungsschwankungen, veränderte Wahrnehmung, Koordinationsveränderung und manchmal Paranoia oder Angst. THCP kann intensiver wirken als THC.

Nicht-psychoaktive Effekte: CBD, CBG oder CBGV liefern oft Entspannung, mögliche Schmerzlinderung oder Unterstützung beim Schlaf, ohne high zu machen. Topische Produkte wie CBG-Salbe wirken lokal gegen Schmerzen und Entzündungen, ohne Systemwirkung.

Therapeutische Nutzung: Viele nutzen CBD zur Schlafverbesserung oder Schmerzreduktion. CBG wird in einigen Beiträgen mit positiven Effekten aufs Gehirn und Schlaf in Verbindung gebracht. Wissenschaftliche Belege variieren je nach Wirkstoff und Anwendungsgebiet.

Nebenwirkungen: Müdigkeit, Mundtrockenheit, Schwindel und Herzrasen sind möglich. Starke psychoaktive Produkte können Angst oder Panik auslösen. Kombiniere Cannabinoide nicht unbedacht mit Alkohol oder Medikamenten.

Tipps für sichere Anwendung

Starte niedrig: Bei Esswaren warte 2 Stunden vor einer Nachdosierung. Bei Inhalation nimm kleine Züge und warte 10–15 Minuten.

Informiere dich über Legalität und Transport: Manche Cannabinoide sind in Flugreisen oder bestimmten Ländern problematisch. THCP oder bestimmte synthetische Derivate können rechtlich anders bewertet sein.

Verträglichkeit prüfen: Wenn du Medikamente nimmst oder schwanger bist, sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt. Manche Cannabinoide verändern Wirkungen von Medikamenten.

Qualität zählt: Achte auf Labortests, klare Inhaltsangaben und vertrauenswürdige Hersteller. Billige Produkte können Verunreinigungen oder falsche Konzentrationen enthalten.

Fazit kurz: Die Wirkung von Cannabis hängt stark vom Wirkstoff, der Einnahmeart und deiner Person ab. Vorsichtig dosieren, auf Qualität achten und bei Unsicherheit professionelle Beratung suchen – so bleibst du sicher und kannst positive Effekte besser nutzen.

Wie wissen Sie, ob Sie ein bisschen high sind?
Marlene Ziegler 2 Dezember 2023

Wie wissen Sie, ob Sie ein bisschen high sind?

In diesem Beitrag möchte ich euch helfen, zu erkennen, ob ihr euch in einem leichten Rauschzustand befindet. Wir untersuchen gemeinsam die Anzeichen und Symptome, die darauf hindeuten könnten. Es ist wichtig, euer eigenes Wohlbefinden im Auge zu behalten, insbesondere wenn ihr euch mit den Auswirkungen von Cannabis auseinandersetzt. Lasst uns das Selbstbewusstsein stärken und sicherstellen, dass ihr eure Grenzen kennt und respektiert.