Cannabinoide Effekte: Wie sie wirken und was du beachten solltest

Nicht alle Cannabinoide wirken wie THC. Einige machen nicht high, andere können deutlich stärker sein oder ganz andere Effekte haben. Hier bekommst du klare Infos zu den wichtigsten Substanzen, wie sie auf den Körper wirken und wie du sie sicher nutzen kannst.

Wie verschiedene Cannabinoide wirken

CBD: Kein Rausch, oft beruhigend. CBD interagiert mit vielen Rezeptoren und kann bei Schmerzen, Angst oder Schlafproblemen helfen. Typische Dosierungen für Einsteiger liegen bei 5–20 mg, je nach Produkt und Ziel.

CBG & CBGV: CBG wirkt eher mild und wird oft bei Entzündungen oder zur Unterstützung des Schlafs genannt. CBGV ist weniger erforscht und scheint nicht psychoaktiv zu sein, wird aber in Laborstudien auf seine entzündungshemmenden Eigenschaften untersucht.

THCP & THCV: THCP bindet offenbar stärker an den CB1-Rezeptor als THC; Berichte sprechen von höherer Potenz. Das kann zu intensiveren psychoaktiven Effekten führen — vorsichtig dosieren! THCV kann in niedrigen Dosen appetithemmend wirken und in höheren Dosen psychoaktiv sein, je nach Person.

HHC, HHC-P, HHC-O: HHC ist ein hydriertes THC-Derivat. Viele Nutzer beschreiben Effekte ähnlich wie bei THC, oft aber leichter. Varianten wie HHC-P oder HHC-O können stärker oder länger wirken; wissenschaftliche Daten sind begrenzt, also langsam probieren.

Einnahme, Wirkungseintritt & Dosierung

Inhalation (Rauchen/Vapen): Effekt meist binnen 1–10 Minuten spürbar, Peak nach 15–30 Minuten. Gut für schnelles Anpassen der Dosis. Tipp: Kleine Züge, abwarten und nachlegen.

Sublingual (Öl/Tinkturen): Wirkung oft nach 15–45 Minuten, hält länger als Inhalation. Praktisch für regelmäßige, kontrollierte Einnahme.

Oral (Edibles, Kapseln): Verzögertes Einsetzen (30–120 Minuten), Wirkung kann stark und lange anhalten (4–8+ Stunden). Für Anfänger: sehr niedrige Startdosis (z. B. 2.5–5 mg psychoaktives Cannabinoid) und mindestens 2 Stunden warten.

Topisch (Cremes, Salben): Wirkt lokal, meist keine systemische Wirkung. Gut bei Muskel- oder Gelenkschmerzen. CBG-Salben sind ein Beispiel für lokale Anwendung ohne Rausch.

Interaktionen & Sicherheit: Cannabinoide können Medikamente beeinflussen. Wenn du Blutverdünner, Antidepressiva oder andere verschreibungspflichtige Mittel nimmst, sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt. Prüf vor dem Kauf die Gesetzeslage in deinem Land oder Bundesland.

Praktischer Rat: Starte niedrig, erhöhe langsam. Notiere, welche Dosis zu welchem Effekt führt. Achte auf Produktqualität: Laborberichte (COA), genaue Inhaltsstoffe und Herkunft sind wichtige Kriterien.

Fragen zur Auswahl? Überlege zuerst, ob du Entspannung, Schmerzlinderung oder Schlaf verbessern willst — dann wählst du das passende Cannabinoid und die passende Einnahmeform. Bei Unsicherheit such professionelle Beratung.

Was ist das stärkste psychotrope Cannabinoid?
Karolina Schulz 29 September 2023

Was ist das stärkste psychotrope Cannabinoid?

Als leidenschaftlicher Blogger bin ich ständig auf der Suche nach neuen Informationen. In letzter Zeit habe ich mich intensiv mit dem spannenden Thema der psychotropen Cannabinoide beschäftigt und möchte meine Erkenntnisse mit euch teilen. In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, welches das stärkste psychotrope Cannabinoid ist. Dabei werden wir die verschiedenen Cannabinoide und deren Wirkungen genauer unter die Lupe nehmen. Begleitet mich auf dieser spannenden Reise durch die Welt der Cannabis-Forschung.