In Japan ist Cannabis deutlich strenger reguliert als in vielen westlichen Ländern. Das Land hat nach dem Zweiten Weltkrieg das "Cannabis Control Law" eingeführt – das bedeutet: Besitz, Anbau und Verkauf von Marihuana sind verboten und werden streng verfolgt. Schon geringe Mengen können zu Ermittlungen und harten Strafen führen. Das gilt auch für Reisende: Mitgebrachte Produkte werden nicht großzügig behandelt.
Japan macht bei Hanf und Cannabis deutlich zwischen industriellem Hanf und THC-haltigen Blüten. Traditionell wird Hanf (asa) in Textilien und Handwerk genutzt. Industriehanf ohne THC ist unter strengen Regeln erlaubt, allerdings sind Blüten und Blattextrakte, die THC enthalten könnten, verboten. Das hat direkte Folgen für CBD: Reines CBD ist in Japan akzeptiert, wenn es aus Stängeln oder Samen gewonnen wird und praktisch kein THC enthält. CBD-Öle oder Kosmetika mit Spuren von THC können Probleme machen.
Medizinisches Cannabis ist in Japan praktisch nicht als Therapie verfügbar. Es gibt vereinzelt Forschungsprojekte und klinische Studien, aber keine breit zugängliche Verschreibungspraxis wie in einigen anderen Ländern. Wer auf Cannabis-basierte Medizin angewiesen ist, sollte vor Reisen nach Japan unbedingt Alternativen oder rechtliche Beratung prüfen.
Wenn du nach Japan reist: Nimm keine Blüten, Esswaren, Öle oder Vape-Produkte mit, die THC enthalten könnten. Auch Samen und Pflanzenmaterial können problematisch sein. Zoll- und Polizeikontrollen sind rigoros; Beschlagnahmung, Befragungen und strafrechtliche Ermittlungen sind möglich. CBD-Produkte ohne THC sind meist okay, aber achte auf Herstellerangaben: Nur CBD aus zugelassenen Pflanzenteilen und ohne Spuren von THC sind sicherer.
Wenn du in Japan wegen Cannabis angehalten wirst, bleibe ruhig und kooperativ. Fordere konsularische Hilfe an, wenn du Ausländer bist. Eine Festnahme kann langwierige Verfahren nach sich ziehen; Rechtsbeistand ist wichtig. Verlass dich nicht auf informelle Aussagen oder lokal verkaufte Produkte – Prüfsiegel und Laborberichte helfen, aber ersetzen keine Rechtsgarantie.
Zusammengefasst: Japan ist kein Ort für Experimente mit Cannabis. Respektiere die Gesetze, kaufe vor Ort nur klar deklarierte, THC-freie CBD-Produkte und reisefertig: ohne irgendwelche Hanfblüten oder Edibles. So vermeidest du Ärger und kannst die Kultur und Sicherheit des Landes genießen.
In diesem Artikel werde ich die Besonderheiten der japanischen Cannabiskultur vorstellen und herausfinden, wie Cannabis in Japan genannt wird. Erwarten Sie interessante Enthüllungen und neue Erkenntnisse, die Sie vielleicht überraschen könnten. Ich hoffe, Ihnen diesen Aspekt von Japan, das nicht oft exploriert wird, näher zu bringen. Meine Motivation ist es, Sie auf diese Weise über verschiedene Kulturen zu informieren und aufzuklären.