Gesetzgebung zu CBD & Cannabinoiden: Was du wirklich wissen musst

Viele Produkte sehen aus wie normales Vape- oder Wellness-Zubehör – rechtlich steckt dahinter aber oft ein Minenfeld. Ob CBD-Öl, HHC oder neue Stoffe wie THCP: Was zu Hause legal wirkt, kann beim Grenzübertritt, beim Verkauf oder in der Bewerbung plötzlich Probleme machen. Hier bekommst du klare, praktische Regeln statt juristische Schwerfälligkeit.

Kurz und praktisch: Die wichtigsten Punkte

In Deutschland und der EU sind Hanfprodukte meist erlaubt, wenn sie keinen nennenswerten THC-Gehalt haben und keine medizinischen Heilversprechen gemacht werden. Für CBD heißt das: Achte auf den THC-Wert (häufig Grenze um 0,2–0,3 %). Viele Länder haben aber eigene Regeln – in den USA z. B. gelten bundesweit andere Grenzen und einzelne Staaten weichen stark ab.

Vorsicht bei neuen Cannabinoiden wie HHC, THCP oder synthetischen Derivaten: Sie sind oft rechtlich unklar oder fallen unter Neues-Substanzen-Regeln. Einige Länder stufen sie als kontrollierte Stoffe ein oder verbieten Verkauf und Import. Auch die Novel-Food-Verordnung in der EU trifft viele essbare oder oral einzunehmende Cannabinoide: Ohne Zulassung darf man sie nicht als Lebensmittel verkaufen.

Konkrete Tipps für Kauf, Verkauf und Reisen

1) Check das Laborzertifikat: Bestehe auf einem COA (Certificate of Analysis). Dort siehst du THC-Gehalt, Reinheit und ob Verunreinigungen vorliegen. Kein COA = Finger weg.

2) Keine medizinischen Versprechen: Wenn du Produkte verkaufst oder bewirbst, vermeide Aussagen wie "heilend" oder "wirkt gegen Schmerzen". Solche Aussagen ziehen schnell rechtliche Probleme nach sich.

3) Beim Reisen: Informiere dich über Ziel- und Transitland. Manche Länder tolerieren geringe CBD-Mengen, andere verbieten alle Cannabinoide. Beim Fliegen: Gesetz und Airline-Regeln beachten, COA und Kaufbeleg griffbereit halten. Auch im Handgepäck können Probleme entstehen.

4) Altersfreigabe und Produktart: Viele Länder erlauben CBD-Produkte nur ab 18 Jahren. Edibles, Getränke oder starke Konzentrate sind häufiger reguliert als kosmetische Produkte.

5) Kaufe seriös: Bestelle nur bei Händlern mit klarer Impressumsangabe, Produktinfos und Laborberichten. Billigangebote ohne Nachweis erhöhen dein Risiko für illegale Inhaltsstoffe.

6) Bei Unsicherheit: Frag einen Anwalt oder wende dich an Verbraucherschutzstellen. Besonders Firmen sollten juristischen Rat einholen, bevor sie neue Cannabinoide vertreiben.

Gesetzgebung ändert sich schnell. Bleib informiert, prüfe Produkte sorgfältig und reise vorbereitet. So verhinderst du unangenehme Überraschungen – ob zu Hause, beim Kauf online oder auf Reisen.

Wie ist THCP legal?
Lukas Bohm 8 Oktober 2023

Wie ist THCP legal?

In diesem Blog-Post geht es um die Frage, wie THCP legal ist. Dabei werden wir uns die gesetzlichen Bestimmungen rund um dieses Cannabinoid genauer anschauen. Oft existiert eine Grauzone, weil das Gesetz nicht immer mit dem Fortschritt in der Wissenschaft Schritt hält. Und gerade im Bereich der Cannabinoide gibt es viele Neuentdeckungen. Werfen wir also einen tiefergehenden Blick auf die Legalität von THCP.