Geruchsunterscheidung: So erkennst du echte Aromen und Probleme

Der Geruch sagt oft sofort, ob ein Produkt sauber ist oder Probleme hat. Ob CBD-Öl, Vape-Liquid oder Blüten – mit ein paar einfachen Tricks kannst du gute von schlechten Produkten unterscheiden. Hier bekommst du klare, praktische Hinweise, die du sofort anwenden kannst.

Fang immer mit dem Abstandstest an: Halte das Produkt einige Sekunden entfernt an die Nase, dann langsam näher. So nimmst du zuerst die dominanten Noten wahr und später feinere, subtile Gerüche. Atme zwischen den Tests ein paarmal frische Luft, damit deine Nase neutral bleibt.

Viele Gerüche lassen sich bestimmten Ursachen oder Terpenen zuordnen. Zitrusnoten deuten oft auf Limonen hin, Nadelholz auf Pinene, blumige Noten auf Linalool und würzige, pfeffrige Töne auf Caryophyllen. Erdige, moschusartige Aromen sind typisch für Myrcen. Das hilft, natürliche Aromen von künstlichen Zusätzen zu unterscheiden.

Gleichzeitig gibt es eindeutige Warnsignale: Ein scharfer, chemischer Geruch (lösemittelartig, süßlich-ätzend) kann auf Restlösungsmittel oder Verunreinigungen hinweisen. Muffig oder nach feuchtem Keller riechende Produkte deuten auf Schimmel oder ungenügende Trocknung. Ein ranziger, fader Geruch entsteht durch Oxidation und schlechte Lagerung. Bei solchen Gerüchen lieber nicht verwenden.

Schnell-Check: 6 Punkte, die du prüfen solltest

  • Frische: Riecht das Produkt lebendig oder flach und abgestanden?
  • Aromenprofil: Passen die Noten zum erwarteten Terpenprofil?
  • Chemiegeruch: Gibt es scharfe, lösungsmittelähnliche Noten?
  • Muff/Moos: Hinweis auf Schimmel oder schlechte Trocknung.
  • Ranzig: Fettige/parkettartige Gerüche deuten auf Oxidation hin.
  • Ungewöhnlich süß oder parfümiert: Mögliches Zusatzstoff- oder Aromakonzentrat.

Bei Vape-Liquids achte zusätzlich auf Brennstoff- oder Kunststoffgeruch nach Erhitzen. Wenn sich der Geruch beim Verdampfen verschlechtert, kann das Gerät oder die Flüssigkeit Ursache sein.

Wann du ein Labor einschalten solltest

Wenn du einen starken chemischen Geruch, muffigen Schimmelgeruch oder Haut- und Atemreizungen nach Nutzung bemerkst, ist ein Labortest sinnvoll. Auch beim Kauf großer Mengen oder bei teuren Extrakten lohnt sich eine Analyse (Terpenprofil, Rückstände, Pestizide). Labortests geben klare Zahlen statt Vermutungen.

Zum Schluss noch ein Lager-Tipp: Kühle, dunkle und luftdichte Aufbewahrung erhält Aromen und reduziert Oxidation. Nutze kleine Chargen, damit du Produkte schnell verbrauchst und Geruchsverfälschung vermeidest.

Mit den beschriebenen Schritten trainierst du deine Nase schnell und triffst sicherere Entscheidungen beim Kauf und Gebrauch. Wenn du unsicher bist, vertraue nicht nur deinem Geruchssinn, sondern hol dir im Zweifel Laboranalysen oder frage den Hersteller nach Prüfberichten.

Kannst du CBD-Vapes riechen?
Saskia Müller 12 November 2023

Kannst du CBD-Vapes riechen?

In meinem neuesten Blogbeitrag dreht sich alles um CBD Vapes. Können wir wirklich den Duft von CBD Vapes riechen? Ich teile meine persönlichen Erfahrungen und Untersuchungen zu diesem Thema. Hier finden wir gemeinsam heraus, ob und wie CBD Vapes unser Geruchssinn beeinflussen können. Dies ist ein sehr interessantes Thema, das uns mehr über die Welt von CBD und Aromatherapie erzählen kann.