Cannabidiol Rechtslage: Was du jetzt wissen musst

CBD ist kein klares Ja oder Nein. Ob ein Produkt legal ist, entscheidet sich an mehreren Punkten: THC-Gehalt, Verwendungszweck (Lebensmittel, Kosmetikum, Arzneimittel) und Zulassungen. Du kannst CBD legal kaufen und nutzen – aber nur wenn die Regeln eingehalten werden.

Für den Alltag heißt das: In der EU stammen viele Hanfprodukte aus zugelassenen Nutzhanfsorten mit sehr geringem THC-Anteil. In den USA gilt oft die 0,3%-Regel (2018 Farm Bill) für „hemp-derived CBD“. In der EU/Deutschland ist der Anbau von zugelassenen Sorten mit niedrigen THC-Werten erlaubt, aber beim Verkauf als Lebensmittel greift die Novel-Food-Regel.

Wichtige rechtliche Punkte kurz

THC-Gehalt: Grenzwerte sind entscheidend. Artikel über Bundes- oder EU-Gesetze sprechen häufig von 0,2% oder 0,3% THC als Maßstab. Produkte mit nennenswertem THC können als Betäubungsmittel gelten und sind illegal.
Novel-Food: CBD als Lebensmittel (z. B. Öle, Getränke, Gummibärchen) benötigt in der EU eine Novel-Food-Zulassung. Viele Produkte auf dem Markt haben diese Zulassung nicht – das macht den Verkauf rechtlich riskant.
Arzneimittel: Wenn ein Produkt Heilversprechen macht, braucht es eine Arzneimittel-Zulassung. Ohne die ist Werbung mit therapeutischen Effekten verboten.
Kosmetika: CBD-haltige Cremes sind oft erlaubt, wenn Inhaltsstoffe sicher sind und Kennzeichnung stimmt. Trotzdem gelten spezielle Regeln zur Sicherheit und Rabattierung.

Praktische Prüfliste beim Kauf

1) COA (Certificate of Analysis): Gibt es ein Laborzertifikat? Es sollte THC-Gehalt, CBD-Gehalt und Schadstofftests zeigen.
2) Herkunft: Wird der Hanf in der EU oder in einem Land mit klaren Standards angebaut?
3) Produktkategorie: Ist es als Lebensmittel, Kosmetikum oder Nahrungsergänzung deklariert? Novel-Food-Status prüfen.
4) Werbeaussagen: Verspricht der Anbieter Heilung? Dann Finger weg oder rechtliche Beratung holen.
5) Kennzeichnung und Kontakt: Vollständige Angaben zum Hersteller und klare Inhaltsstoffliste sind ein gutes Zeichen.

Reisen: Auf Flügen und beim Grenzübertritt ist Vorsicht geboten. Auch geringe THC-Spuren können Probleme machen. Wenn du sicher sein willst: Nur Produkte mit 0% THC oder ein ärztliches Attest mitführen – und unbedingt die Einreisebestimmungen des Ziellandes prüfen.

Fallen dir unlängst Produkte mit exotischen Cannabinoiden wie THCP oder HHC auf? Diese Stoffe sind rechtlich oft noch unsicher oder verboten. Bleib bei bekannten, getesteten CBD-Produkten.

Kurz und praktisch: Kaufe geprüfte Produkte, achte auf THC-Gehalt und Novel-Food-Zulassung, und vermeide Heilversprechen. Bei Unsicherheit hilft ein Laborbefund oder eine juristische Nachfrage.

Wenn du magst, findest du auf unserer Seite detaillierte Artikel zu einzelnen Themen – etwa CBD im Flugzeug, Legalität in den USA oder Unterschiede zwischen CBD-Öl und Kapseln.

In welchen Bundesstaaten ist CBD illegal?
Marlene Ziegler 21 Oktober 2023

In welchen Bundesstaaten ist CBD illegal?

In meinem heutigen Beitrag geht es um das hochinteressante Thema der CBD-Illegalität. Es ist doch verwunderlich, dass in manchen Bundesstaaten CBD tatsächlich verboten ist, richtig? Ich werde uns detailliert durch die Gesetzgebung führen und beleuchten, in welchen Staaten genau CBD illegal ist. Gemeinsam erkunden wir die Rechtslage rund um Cannabidiol und versuchen, alles besser zu verstehen. Begleite mich auf dieser spannenden Reise durch die Welt des CBD-Rechts.