Absinthe vs Absinth — Herkunft, Wirkung und wie man es sicher trinkt

Viele kennen die legendäre „grüne Fee“ und fragen sich: Was ist der Unterschied zwischen Absinthe und Absinth? Kurz gesagt: Es geht meist um Sprache, Tradition und Herstellung. Der französische Name ist "absinthe", in Deutschland und Tschechien sieht man oft die Schreibweise "Absinth". Dahinter stecken aber echte Unterschiede bei Rezepturen, Geschmack und der Trinkkultur.

Was steckt drin und wie schmeckt es?

Beide Varianten basieren auf Wermut (Artemisia absinthium) plus anderen Kräutern wie Anis, Fenchel und weiteren. Wichtig ist die Destillation: Echtes Absinthe/Absinth wird meist destilliert, nicht nur mit Aromastoffen versetzt. Der Alkoholgehalt ist hoch — oft zwischen 45% und 74% — und der Geschmack ist kräftig, bitter und kräuterig. Manche sind grün gefärbt (natur oder nach der Legende "grüne Fee"), andere klar.

Wenn du neu dabei bist: Verdünne mit kaltem Wasser im Verhältnis 1:3 bis 1:5. So öffnen sich die Aromen und die Bitterkeit mildert sich. Traditionell verwendet man einen Absinthlöffel und einen Zuckerwürfel, aber das ist Geschmackssache.

Mythen über Halluzinationen und Thujon

Der älteste Mythos besagt, Absinth mache halluzinogen. Moderne Untersuchungen zeigen, dass die tatsächlichen Thujon-Werte in handelsüblichen Produkten sehr gering sind. Die meisten Effekte stammen vom hohen Alkoholgehalt, nicht von Thujon. Regulierungen in EU und Schweiz limitieren Thujon-Werte, weshalb heutiger Absinthe selten die alten Horrorgeschichten rechtfertigt.

Falls du genau wissen willst: Chemische Analysen in den 1990er und 2000er Jahren zeigten, dass historische Berichte über extreme Thujon-Wirkungen stark übertrieben wurden. Moderne Destillate enthalten oft nur Spuren, und verantwortungsvoller Konsum ist der wichtigste Faktor.

Praktische Tipps zum Probieren: Nimm zuerst nur 15–30 ml, verdünne langsam mit Wasser und warte auf den Geschmack. Trinke langsam; bei so hohem ABV wirkt der Alkohol schnell stärker als erwartet.

Worauf du beim Kauf achten solltest: Achte auf "destilliert" oder "distilled" auf dem Etikett, vermeide billige, aromatisierte Produkte mit industriellen Zusätzen. Gute Marken nennen Kräuter und Herstellungsland; handwerkliche Destillerien bieten oft klarere Informationen zur Rezeptur.

Wer sollte verzichten? Schwangere, Stillende, Menschen mit Leberproblemen oder solche, die Medikamente nehmen, die mit Alkohol reagieren. Auch wer selten trinkt, sollte vorsichtig sein — die Wirkung kann überraschend stark sein.

Fazit ohne Floskeln: Absinthe und Absinth sind kulturell ähnliche, aber nicht identisch. Geschmack, Herstellung und Tradition entscheiden. Probier klein, verdünn und such dir eine destillierte Variante — dann kannst du die Kräuternote ohne Mythenrisiko genießen.

Was ist der Unterschied zwischen Absinth und Absinth?
Lukas Engelhardt 16 September 2023

Was ist der Unterschied zwischen Absinth und Absinth?

In diesem Beitrag beleuchten wir den spannenden Unterschied zwischen Absinth und Absinthe. Als leidenschaftlicher Blogger und Fan von geschichtsträchtigen Spirituosen hat das Thema mein Interesse geweckt. Werfen wir zusammen einen Blick darauf, warum diese beiden Getränke oft verwechselt werden! Sie werden feststellen, dass es mehr als nur eine Schreibweise ist, die diese beiden trennt. Bereiten wir uns also darauf vor, in die faszinierende Welt der Alkoholgeschichte einzutauchen.